Verstehen

Stress

Stress löst den Alarmzustand des Nervensystems aus

Dein Körper braucht Sicherheit, damit Denken überhaupt möglich wird.

Dein Nervensystem ist gut reguliert Dein Körper fühlt sich sicher

Alarmiertes Nervensystem – Dein Körper befindet sich unter Stress

Du kannst klarer denken und bewusster handeln.

Du reagierst schneller, impulsiver und emotionaler und es fällt schwer, ruhig nachzudenken.

Du fühlst dich stabil und kannst aufkommende Gefühle einordnen. Sie überwältigen dich nicht.

Gefühle fühlen sich wie Wahrheiten an..

Die eigenen Gefühle werden anderen zugeschrieben (Stichwort Projektion).

Stress, Angst und Anspannung übernehmen zunehmend die Kontrolle.

Menschen stellen keine Gefahr dar. Du kannst Nähe zulassen. Die Kommunikation läuft angemessen.

Andere Menschen werden stärker als ablehnend oder angreifend wahrgenommen. Es entstehen schneller Konflikte.

Sprache wird absolut. Nie, immer, alles, nichts werden zum Vokabular.

Du kannst dich fokussieren, wenn du es möchtest.

Die Aufmerksamkeit richtet sich stärker auf Bedrohung aus. Stichwort Tunnelblick

Der Kortex, dein Denkorgan, ist überwiegend aktiv.

Dein Körper nimmt keine Gefahr wahr.

Das limbische System, das für die Gefühle verantwortlich ist und der Hirnstamm, der dein Überleben sichert, sind jetzt stark aktiv.

Du wirst gerade vorbereitet, zu kämpfen, zu fliehen oder zu erstarren.

Erst wenn dein Körper nicht mehr permanent Alarm schlägt, entsteht Raum für Lernen, Veränderung und Wachstum.

Der Kortex ist dein Denkorgan und ist verantwortlich für das Denken, Sprache und Sprechen sowie die Verarbeitung von Informationen. Es hilft dir, Situationen zu bewerten und Impulse zu kontrollieren.

Das limbische System ist für die Gefühle zuständig. Erfahrungen werden emotional verarbeitet. Und es gibt Rückmeldung, ob sich etwas sicher, angenehm, bedrohlich oder schmerzhaft anfühlt.

Der Hirnstamm ist der evolutionär älteste Teil. Er steuert lebenswichtige automatische Prozesse wie Atmung, Herzschlag und Reflexe und sorgt damit für Überlebensreaktionen wie Flucht, Angriff oder Erstarren.